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Der Rücktritt von Monika Führer und Laura Schärrer aus der Nationalmannschaft ist der bisherige Schlusspunkt einer Neuorientierung im Leistungssport, deren Umsetzung eine ungewollte, negative Eigendynamik angenommen hat. Die beiden 18-jährigen Schaffhauserinnen protestieren gegen die Kündigung von Nationaltrainer Pavel Rehorek und fordern dessen Wiedereinsetzung. Im Rahmen einer Neustrukturierung im Leistungssport hat Swiss Table Tennis per Ende Juli alle bestehenden Arbeitsverhältnisse mit den bisherigen Kadertrainern gekündigt. Der Verband will seine knappen finanziellen Mittel effizienter einsetzen und verfolgt das Ziel, in den kommenden Jahren bessere internationale Resultate im Elitebereich zu erzielen. Der Konflikt hat bisher viel „Geschirr zerschlagen“, wobei vor allem der Tischtennissport als grosser Verlierer da steht.
Was machen Schweizermeister nach ihren Rücktritten?
Wer vom Tischtennisvirus einmal angesteckt ist, kommt nur schwer davon los. Die besten Beispiele sind Thierry Miller und Stefan Renold. Die Dominatoren der 1980er- und 90er-Jahren sammeln weiterhin fleissig Medaillen an Schweizermeisterschaften. Um also ehemalige Schweizer Tischtennischampions zu nennen, die nicht mehr aktiv sind, braucht es schon ein gutes Gedächtnis. Bei den Damen sieht die Situation etwas komfortabler aus. Doch was ist aus den Tischtennishelden von damals geworden? Womit betätigen sie sich heute?
Die kroatische Nationalspielerin, Sandra Paovic (Bild), ist letzte Woche bei einem Autounfall schwer verletzt worden. Die Freundin von Nati-Spieler Marc Altermatt ist auf dem Weg zum Pariser Flughafen für ein Europacup-Spiel verunfallt. Laut Altermatt befinde sich Paovic ausser Lebensgefahr, ihr Zustand sei jedoch weiterhin kritisch: „Sie kann die Beine nicht bewegen und auch mit den Fingern hat sie Probleme.“ Eine Zukunftsprognose sei im Moment zu früh und könne erst in rund sechs Monaten gemacht werden. Altermatt befindet sich zur Zeit im Spital in Frankreich und unterstützt seine Freundin. Sandra Paovic ist hierzulande keine Unbekannte. Die Kroatin spielte bis 2002 in der Schweiz und holte in der Saison 2001/02 mit dem TTC Basel den Schweizer Mannschafts-Titel.
Swiss Table Tennis wünscht Sandra alles Gute und viel Kraft für die Genesung.
„Synchron-Tischtennis“ in Perfektion
Auf der Homepage youtube.com gibt es massenhaft faszinierende Ballwechsel zu bestaunen. Wenn Sie auf den Link unseres Videos des Monats klicken, können Sie noch viele andere hochkarätige Ballwechsel geniessen. Den Einstieg machen zwei Chinesen, die für diesen Ballwechsel von den Punkterichtern eines Synchronschwimmwettkampfs ohne weiteres eine glatte “10“ erhalten würden…